Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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Wann Sie wollen, Herr; nur vergeſſen Sie nicht, daß ich ein Mann bin wie Sie.

Der Würfel iſt gefallen: ich verlaſſe das Hotel, um es nie wieder zu betreten. Ich fühle, ich ver⸗ diene den Vorwurf der Gräfin, aber die Verſicherung Adolphinens, vaß ſie mich liebe, läßt mich alles An⸗ dere vergeſſen. 2

In unbeſchreiblicher Aufregung laufe ich lange in den Straßen auf und ab, ohne zu wiſſen wohin. Endlich ſtehe ich vor meiner Wohnung. Der Portier öffnet die Thüre und gibt mir ein Billet, das eben ge⸗ bracht worden iſt. Ich erbreche es und leſe:

Sie ſind nur ein Elender, den ich mit Verach⸗ tung ſtrafen ſollte; dennoch will ich mich zu Ihnen erniedrigen und die Schmach abwaſchen, die Sie meiner Couſine angethan haben. Ich erwarte Sie heute Abend ſechs Uhr mit Piſtolen Eingangs des Ge⸗ hölzes von Vincennes. Nur mein Jokey begleitet mich.

Marquis von Therignh.

Alſo ein Duell... ein Duell mit dem Neffen meiner Wohlthäterin! In welche Lage habe ich mich verſetzt, ich Unglücklicher! Wenn ich ſiege, wenn ich ihn vielleicht gar tödte: iſt das mein Dank für die unzähligen Wohlthaten, womit mich die Gräfin neun Jahre lang überhäufte? Wie lohne ich ihr dafür? Indem ich meine Blicke zu ihrer Tochter erhebe, ſtreue ich den Samen der Zwietracht unter ſie und morde den künftigen Gatten ihrer Tochter. Ja, ich fühle mein Unrecht, ich fühle es tief, aber ich kann den Zweikampf nicht ausſchlagen: mein einziger Wunſch