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Ich ſtürze vor ihr auf's Knie, nehme ihre Hand und drücke ſie an mein Herz. Sie blickt auf mich nieder, ihre Thränen fließen.. o, wie ſüß ſind mir die Thränen, die ſie aus Theilnahme für mich vergießt!... In dieſer Lage dachten wir nicht daran, daß die Zeit enteilt. Plötzlich weckt uns ein Schrei in unſerer Nähe: ich ſehe mich um.. Gott!... wir haben einen Zeugen gehabt, und wen?— den Grafen!
Adolphine bleibt wie vom Blitz getroffen ſtehen und zittert an allen Gliedern, während ich, meiner Sinne kaum mächtig, aufſpringe und einige Schritte zurücktrete. Herr von Franconard hat ſich in einen Seſſel geworfen, ſprachlos vor Zorn. Endlich ſtot⸗ tert er heraus und macht dabei eine drohende Ge⸗ berde nach der andern:
„Elender Verführer! wache oder träume ich? Ein Savoharde zu den Füßen meiner Tochter? Ein Habenichts, den wir aus Gnade und Barmherzigkeit aufzogen, der wagt es, die Hand von Fräulein von Franconard zu erfaſſen?... Ich erſticke.. o, meine Gicht rührt ſich wieder, meine Gicht!“
Auf den Schrei des Grafen ſind der Marquis von der einen Seite und die Frau Gräfin von der andern herbeigeeilt.
„Was gibt es, mein Herr?“ fragt meine Wohl⸗ thäterin.„Andreas hier.. Adolphine zittert. was hat das zu bedeuten?“
„Was das zu bedeuten hat? Bei Gott, Madame, es war die höchſte Zeit, daß ich kam. Ich gratulire
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