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WMit Früheſtem bin ich wieder auf. Ich zähle die Stunden bis zur Zuſammenkunft mit Adolphi⸗ nen. Vor neun Uhr Morgens darf ich mich nicht ſehen laſſen im Hotel. Was anfangen bis dahin? Ich will zu Bernhard und Nanette, vielleicht gelingt es ihnen, mich zu zerſtreuen. Peter ſchläft noch. Schlafe noch, ſo lange du magſt, von den Ermü⸗ dungen der Reiſe. Der Glückliche der, er weiß nichts von den Aengſten der Liebe!
Bernhard iſt ſchon beim Frühſtück mit Nanette. Ihr lauter Freudenſchrei verkündet dem Vater meine Nähe. O wie viel haben wir uns zu fragen und zu antworten! Nanette hört mich entzückt an; ſie möchte keine Sylbe von meiner Erzählung verlieren, während mich Bernhard wiederholt auf die Schulter klopft und ruft:„Du biſt ein guter Sohn, Andreas, das ſieht man an dem Ankauf des Hauſes Tauſend, da muß ſie wie eine Prinzeſſin leben, die gute Mut⸗ ter! Bald zieh' ich mich vom Geſchäft zurück, dann will ich ſie in Savoyen beſuchen.“
Bei Bernhard iſt mir die Zeit raſcher vergangen. Schon höre ich neun Uhr ſchlagen. Ich verabſchiede mich von meinen Freunden und eile zu Lurilien, die ich noch in ihrer Kammer finde.
„Schon ſo früh!“ ſagt ſie.„Noch iſt es nicht Zeit, mit dem Fräulein zu reden. Inzwiſchen wol⸗ len wir frühſtücken. Wollen Sie Plumpudding, Andreas? den hat mir der kleine Engländer ge⸗ bracht, ich mag das Zeug nicht; bis dahin iſt der Kaffee fertig.“
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