„O, Bruder, ich habe wahrlich Nichts gegen die Reiſe nach Paris. Es fährt ſich ſo hübſch im Poſt⸗ wagen.“
„Ja, geh' nur mit Andreas⸗ Peter,“ ſagt die Mutter,„es iſt mir ein großer Troſt, wenn ich Dich bei ihm weiß. Der arme Andreas hat den Kopf ſo
voll!“
Peter rennt wie beſeſſen davon. Inzwiſchen packe
ich unſere Sachen⸗ dabei ſieht mich die gute Mutter prüfend an, als wolle ſie meine geheimſten Gedan⸗ ken errathen.
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„Andreas,“ ſagt ſie endlich,„Du haſt Kummer,
ſage mir, was drückt Dich?“
Ich kann nicht antworten, aber ich nehme ihre
Hände und drücke ſie zärtlich an mein Herz. Mein Stillſchweigen iſt faſt ein Geſtändniß.
„Bei all' Deinem Reichthum, Andreas, viſt Du nicht glücklich,“ hebt die Mutter von Neuem an⸗ „Lieber wollte ich, ich wäre noch in unſerer alten Wohnung und ſähe Dich in Deinem ſchlichten Kittel einhergehen und guten Muthes Deine Waſſerſuppe eſſen, wie ehemals. Ach, Du kehrſt jetzt nach Paris
zurück, Du willſt nicht bei Deiner Mutter bleiben. Aber wenn Deine Schmerzen nicht vergehen, o⸗ ſo
komm' baldigſt zurück. Ich will Dich tröſten, Kind, oder mit Dir weinen!“
Ich ſuche ihr die Unruhe auszureden, kann aber
meine Sehnſucht nach Paris nicht verheimlichen⸗ Endlich iſt der Augenblick des Abſchiedes da. ₰e empfehle dem alten Franz unſer kleines Gut, dann


