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hübſcher. Allem Anſcheine nach wirbt der Marquis um die Hand ſeiner Couſine.⸗
Er wirbt um ſie! Ich laſſe den Brief fallen, das Wort ſchneidet mir in's Herz. Wär's möglich, Adolphine den Marquis heirathen? O, ich Elender, konnte ich das nicht vorausſehen! Mußte es nicht ſo kommen? Hatte ich nicht eine Ahnung davon? Und doch, nein! Wie ſie bei unſerer letzten Unter⸗ redung über ihn ſprach, kann ſie ihn nicht lieben„. nein!
Der Kopf ſchwindelt mir. Das einzige Mittel, die Heirath Adolphinens mit dem jungen Marquis zu hintertreiben, iſt, daß ich mich ihr perſönlich zeige. Schnell eile ich zur Mutter, ihr meine Abreiſe nach Paris anzukündigen.
„Was, Andreas, ſo plötzlich fort? Heute Mor⸗ gen dachteſt Du nicht daran!“
„Ich habe Rachrichten bekommen, die mich zur ſchleunigen Abreiſe zwingen.“
„Gewiß keine guten, Andreas! Mein Gott, wie blaß und verſtört Du biſt.. ſprich, was haſt Dus“
„Nichts, liebe Mutter, Nichts, aber ich muß mor⸗ gen fort.“
„Morgen ſchon?“
„Ja, morgen. Geh' in den Flecken, Peter, wo wir unſern Wagen ließen und veſtelle Poſtpferde auf morgen früh.“
„Wie Du willſt, Bruder.“
„Wenn Du lieber bei der Mutter bleibſt, ſo
bleib', Du haſt Richts in Paris zu thun.“'


