Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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pfropfen, beſchneiden die Bäume, pflügen u. ſ. w. Der alte Franz brummt Etwas in den Bart, aber wir hören ihn nicht. Darüber vergehen ſechs Wo⸗ chen, und noch habe ich keine Sekunde Langeweile empfunden. Wenn ich genug gezeichnet und gemalt habe, dann greife ich zum Grabſcheit und beſtelle unſer Gütchen.

Adolphinens Bild verläßt mich nie, aber ich fühle, um ganz glücklich zu ſein, muß ich ſie hier in Verin haben und nicht zu ihr nach Paris zurück⸗ kehren.

Von meiner guten Freundin ſind Nachrichten ein⸗ gelaufen, aber nicht von Lucilien. So weiß ich denn keine Sylbe, wie es im Hotel ausſieht und hergeht neber die Zeit meiner Abreiſe von hier iſt noch nichts beſtimmt. Wenn es vom Willen der guten Mutter abhinge, ſo käme ich nie wieder nach Paris zurück. Wie oft ſagt ſie: Andreas, du biſt reich, biſt unab⸗ hängig, warum bleibſt du nicht bei mir?

Endlich trifft der langerſehnte Brief Luciliens ein. Ich weiß ſelbſt nicht warum, aber die Hand zütert mir, als ich das Schreiben öffne, und doch habe ich Nachrichten über Adolphinen zu erwarten.

Ich durchlaufe flüchtig die erſte Seite.. Schwüre ewiger Treue und Anhänßlichkeit, und nichts als

Schwüre. Lucilie, du vergiſſeſt, daß ich kein Kind

mehr bin! Aha, da kommt Etwas über's Hotel. „Der junge Marquis iſt zurück. Er hält ſich jetzt

mehr zu Haus und gibt ſich mehr Mühe um ſeine

Couſine. Fräulein Adolphine wird mit jedem Tage