Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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Alle,“ ſagt Peter.„Aber erſt wollen wir eſſen und dann das Haus beſehen.“

Der Wunſch der guten Mutter, ſo herzlich er gemeint iſt, entlockt mir einen tiefen Seufzer. Um der trüben Gedanken mich zu erwehren, biet' ich mich ihr als Führer an durch's Haus, das ſie unvergleich⸗ lich findet. Peter ſucht ſich ein Zimmer aus und ich wähle mir dasjenige, das die weiteſte und wech⸗ ſelvollſte Ausſicht in die herrliche Umgegend darbie⸗ tet. Es iſt zu ſpät, um die Milchkammer, den Tau⸗ benſchlag, die Waſchküche und den Garten in Augen⸗ ſchein zu nehmen; das bleibt alſo bis morgen früh. Inzwiſchen hat Franz in einem Saale des Erdge⸗ ſchoßes das Abendeſſen angerichtet, das wir uns trefflich ſchmecken laſſen. Dann begeben wir uns zur Ruhe in jener behaglichen Stimmung, in die eine heinliche Wohnung immer verſetzt.

Den folgenden Morgen beſichtigen wir das ganze Haus bis in die kleinſten Theile. Als gute Haus⸗ hälterin freut ſich die Mutter unendlich am Backofen, Backtroge, der Milchkammer, Waſchküche, Holzlege, und wie die Herrlichkeiten ſonſt noch heißen mögen⸗ wofür nur das Weib den rechten Sinn hat. Drau⸗ ßen im Freien bewundert die Mutter vor Allem das Getreidefeld, während Peter ſich an den ſchönen Fruchtbäumen labt, womit der Garten bedeckt iſt. Der Eigenthümer zeigt immer große Luſt, überall Verbeſſerungen anzubringen. Hier iſt Das nicht recht, dort Jenes nicht. So haben denn Peter und ich die Hände voll zu thun: wir graben die Beete um, hacken,