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Denn, ſiehſt Du, wenn ich aufhören muß, luſtig zu ſein, um ein vornehmer Herr zu werden, ſo will ich lieber bleiben, was ich bin, da kann ich wenigſtens den ganzen Tag ſingen.“
„Mein Kummer, Bruder, hat nicht viel auf ſich. Weißt Du, Peter, was verliebt ſein heißt? Nein?“
„Verliebt? Meiner Seel', nein!“
„Dann, Peter, kannſt Du mich nicht verſtehen.“
„Du biſt alſo verliebt, Andreas? Und Deine Schöne hat Dir Wippchen vorgemacht wie der Schatz meiner kleinen Stopfmamſell?“
„Peter, kein Wort mehr davon.“
„Was glaubſt Du, Bruder?! Die Botenläufer ſind verſchwiegen wie das Grab.“
Nur mit Mühe bringe ich Peter in's Bett. Er findet es viel zu ſchön und weich; endlich wagt er's, ſich auszuſtrecken. Ehe er einſchläft, ruft er wieder⸗ holt:
„Das ſchöne Bett, wie weich! man verſinkt ganz heiſa, hier will ich luſtig ſein! Aber ich will mich hüten vor Verliebtheit, ſonſt müßte ich auch weinen wie der arme Andreas!“
Drittes Kapitel. Herru Dermilly's Tod.— Ich bin reich.— Peter macht Dummheiten.
Den nächſten Morgen beim Erwachen umarmen wir uns brüderlich. Wie ſüß iſt das Wiederſehen Paul de Kock. LXXRVI. 5 4


