Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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nach ſo langer Trennung! Ich will mich gleich hin⸗

ſetzen und der guten Mutter die fröhliche Nachricht melden.

Herr Dermilly ſchläft noch. Inzwiſchen ſchicke ich Peter in den Faubourg St. Jaques, damit er ſeine Effekten hole und alles Uebrige in Ordnung bringe. Er verſpricht, bis zehn Uhr zurück zu ſein. Ich ſchäme mich meines Bruders nicht, aber weil er bei uns wohnt, ſoll er auch gekleidet ſein, wie ich es bin. Wir ſind faſt von gleicher Größe; meine Klei⸗ der paſſen ihm. So mag er ſich mit den meinigen begnügen, bis ich ſeine Garderobe und was er ſonſt braucht, hergerichtet habe. Das unverhoffte Zuſam⸗ mentreffen mit dem geliebten Bruder ſcheint mir meine alte Heiterkeit wiedergegeben zu haben. Mein Glück wäre noch größer, wenn nicht der Zuſtand Herrn Dermilly's die lebhafteſten Beſorgniſſe in mir erweckte. Er wird mit jedem Tage ſchwächer und niedergeſchlagener, und ich darf nicht einmal der Frau Gräfin davon ſagen, denn er fürchtet, ſie zu betrüben.

Mit Kratzeiſen und Ranzen auf dem Buckel kommt Peter zurück.

„Wozu das?“ frag' ich ihn;„Du weißt, Du brauchſt die Sachen hier nicht.“

„Höre, Bruder, Du haſt große Dinge mit mir vor; aber wer weiß, ob ſie Dir gelingen. Ich be⸗ halte mein Kratzeiſen, vielleicht daß es mir ſpäter einmal gute Dienſte thut.“

„Du haſt recht, Peter, und was Du auch wirſt,

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