Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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denn mir fiel ein, daß Du klüger und geſcheidter viſt als ich. Ich hatte oft gehört, daß, wer Kopf und Herz auf der rechten Stelle hat, in Paris ſein Glück machen muß. So kam ich in eine Stadt, ich hielt ſie für einen andern Theil von Paris. Gott⸗ lob, ſagte ich mir, da wird Andreas ſein! aber nein, ich war in St. Germain. Ich brach in lautes Wei⸗ nen aus; ein Herr, der eben vorüberging, fragte mich, warum ich weine und ich erzählte ihm meine Geſchichte.„Höre, ſprach er zu mir,„ich habe eben meinen Knecht fortgejagt, weil er ſich täglich betrinkt und mir den Wein im Keller ausſauft. Du biſt noch jung, haſt nicht viel Appetit, da kann ich ſparen.. auch ſind die Savoyarden ehrliche Burſche und trinken Waſſer ſtatt Wein. Wenn du willſt, nehme ich dich in meinen Dienſt, ſo brauchſt du wenigſtens nicht im Freien zu ſchlafen..„Und mein Bruder?“ fragte ich.„Den laſſen wir in Paris ſuchen wir haben ihn bald gefunden. Hocherfreut über das Verſprechen des Herrn folgte ich ihm. Er war Eigenthümer eines großen Hauſes, bewohnte aber für ſich bloß drei kleine Stuben. Mein ganzes Lager beſtand in einem ſchlechten Strohſack; dennoch ſchlief ich vortrefflich. Auch bekam ich nichts als Brod und gedörrte Hülſenfrüchte, aber wir Savoy⸗ arden ſind nicht lecker, wie Du weißt. Endlich ver⸗ ſprach er mir einen Jahreslohn von zwölf Franken. Dafür diente ich ihm als Lakai, Koch und Laufbote, und weil er ſich gewaltig vor Feuer fürchtete, mußte ch ihm jeden Morgen das Kamin fegen. So oft