Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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Flügel, und ohne mich nach Dir umzuſehen, lief ich davon Hals über Kopf. So kam ich zu den Bar⸗ rièren hinaus, ich weiß ſelbſt nicht, wie? Erſt im freien Felde, als ich die Stadt im Rücken hatte und Athem ſchöpfte, kam mir der Gedanke an Dich. Ich ſchrie:„Andreas! Andreas!“ aber Du hörteſt mich nicht. Gewiß riefſt Du:„Peter! Peter!“ und Peter hörte Dich eben ſo wenig, natürlich! Dann zog ich Hoſe und Rock an und ſetzte mich an den Rand eines Grabens. Ich hörte nicht eher auf,„Andreas“ zu rufen, bis ich vor Heiſerkeit nicht mehr konnte, dann fing ich zu weinen und zu ſchluchzen an. So kam die Nacht herein; endlich ſchlief ich ein. Mein letz⸗ ter Ruf war:„Andreas!““

Hier unterbreche ich ihn und ſchließe ihn gerührt in meine Arme.

„Auch ich machte es ſo, mein theurer Peter, auch

mein letzter Ruf und Gedanke war: Peter!““

„Den andern Morgen in aller Frühe,“ hebt Peter von Neuem an,„trete ich auf gut Glück eine Wan⸗ derung an, ohne zu wiſſen wohin? Ich hatte Hun⸗ ger; beim Suchen fand ich in der Taſche unſere ſieben Sous; wie Du weißt, war ich der Kaſſen⸗ führer und Kaſſenträger. Im nächſten Dorfe ließ ich mir für einen Son Brod geben, das ich vor lauter Weinen kaum hinunterbrachte, obgleich ich mörderiſchen Hunger hatte; denn ich dachte daran, daß Du kein Geld hatteſt, Andreas, und ſagte mir: was fängt der arme Bruder an, wenn er kein Kamin

zu fegen findet! Bald tröſtete ich mich Etwas,