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tet auf mich. Adieu, Andreas, ich bin gleich wie⸗ der bei Dir.“
Peter umarmt mich und fliegt dann die Treppe hinauf. Wie ganz anders verlaſſe ich dieſen Gang, als ich ihn betrat! So glücklich bin ich über das wunderbare Zuſammentreffen mit dem todtgeglaub⸗ ten Bruder, daß ich vor dem Hotel vorbeigehe, ohne zum Fenſter aufzublicken; ich denke nur an Peter. Ganz außer Athem komme ich bei Herrn Dermilly an und vermag kaum einige verſtändliche Worte hervorzubringen.
Mein Freund nimmt den innigſten Antheil an meiner Freude. Mit größter Ungeduld harren wir der Ankunft Peters, um zu hören, wie es ihm in⸗ zwiſchen ergangen und warum er nicht längſt der trauernden Mutter Auskunft über ſich gegeben.
Wir warten eine Viertelſtunde nach der andern, aber kein Peter kommt. Sollte er die Adreſſe ver⸗ loren haben? Und ich Thor habe vergeſſen, mich nach der ſeinigen zu erkundigen. Schon ſteigt meine Unruhe und Angſt auf's Höchſte, da wird plötzlich aus Leibeskräften an der Hausglocke geſchellt. Gottlob, das kann Niemand anders ſein als Peter. Ich öffne die Thüre und wir ſtürzen einander in die Arme.
Ich führe Peter hinauf. In den Vorzimmern von Herrn Dermilly's Wohngemach blickt er ganz ſo verwundert um ſich, wie ich in meinem eilften Jahre, als ich in dem ſchönen Bette erwachte und die Vorhänge auseinander ſchlug.


