32
und ſo eine Beftellung, die iſt herrlich; vergißt Du, was„
„Du haſt recht, Peter! Geh' denn, ich warte auf Dich.“
„Lieber, gib mir Deine Adreſſe, dann kommn ich zu Dir, wenn ich fertig bin. Du könnteſt lange warten müſſen„ich hab' da ſo'ne kleine Stopf⸗ mamſell, die auf ihren Schatz eiferſüchtig iſt, der ihr allerlei Flauſen vormacht; die könnte mich auf's Kundſchaften ausſchicken, meiner Seel'! aber ſie zahlt gut das Weibervolk rauft ſich die Haare nicht aus um'nen Sechſer mehr oder weniger, wenn das Herz im Spiele iſt. Es zahlt beſſer als die Manns⸗ leute.“
Ich gebe ihm Herrn Dermilly's Adreſſe und em⸗ pfehle ihm größtmögliche Eile.
„Herr Dermilly? Nennſt Du Dich nicht mehr Andreas Georgit wie ſonſt?“
„Gewiß, Peter. Ich bin und bleibe ſtolz auf den Namen unſeres redlichen Vaters.“
„Gottlob, ich ſehe, Bruder, Dein Herz iſt noch das alte unter den neuen Kleidern!“
„Dermilly heißt mein Freund und Wohlthäter, bei dem ich wohne.“
„Gut, Andreas, ich verſtehe.“
„Komm' ja, und ſobald als möglich. Du darfſt mich nicht mehr verlaſſen; wir bleiben von nun an immer zuſammen.“
„Bei allem ſeinem Reichthum hat er mich lieb vehalten, der gute Andreas. Aber die Kleine war⸗
————


