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„Weil wir ihn jetzt recht, recht oft ſehen können. Herr Dermilly erlaubt uns gewiß, ihn zu beſuchen, und dann hat er mehr Zeit und denkt mehr an uns und hat uns noch lieber.“
„Noch lieber, Nanette? Du ſprichſt, als hätte ich im Hotel Euch vergeſſen!“
„Nein, nein! aber die vielen ſchönen Zimmer, die herrlichen Möbels, die vornehme Welt, die da zuſammen kommt, das Alles ſchwächt das Gedächt⸗ niß ein wenig; man ſieht da Leute, die O, wie froh bin ich, Andreas; o, kehre nie wieder dahin zurück.“
„Nie?“ ruft Bernhard;„das wäre ein ſchöner Dank für die vielen Wohlthaten.“
„Ich will nicht ſagen, Papa, daß er die Frau Gräfin nicht beſuchen ſoll, nein, aber er ſoll in dem vornehmen Hauſe nicht mehr wohnen und ſchlafen; das könnte ihm allerlei Dinge in den Kopf ſetzen, und Andreas darf nie vergeſſen, daß er ein Savoyarde iſt. Nicht wahr, Andreas, das wirſt Du nie ver⸗ geſſen? Du wirſt nie ſtolz?“
„Ich, Nanette? Bin ich das je geweſen?“
„Nein, mein Sohn, das biſt Du nie geweſen; aber meiner Seel', ich glaube, er hat dem Ding' da eine Schraube im Kopf losgemacht. Wie ſie rab⸗ belt und herumhüpft! Seit zehn Jahren habe ich an ihr das nicht mehr geſehen und gehört!“
Ich bleibe den ganzen Tag bei meinen Freunden. Unter den wahrhaft rührenden Beweiſen von An⸗ hänglichkeit, womit ſie mich überhäufen, enteilen die


