Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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Darauf weiß Nanette nichts zu erwiedern; ihr Herz ſagt ihr, daß ein Stock mehr oder weniger mich nicht genirt. Und ſie hat recht. Mit Blitzes⸗ ſchnelle bin ich oben und gleich darauf beſinde ich mich in den Armen meiner guten Freunde. O, wie wohl mir das thut! Bernhard behauptet: ich ſei ein ſchöner Mann geworden; Ranette: ich ſei mir immer gleich geblieben; und ich finde Nanetten recht hübſch und ſchlank. Ihre neunzehn Jahre geben ihr ein gewiſſes zurückhaltendes Ausſehen, das ihr vor⸗ trefflich ſteht.

Ich lade mich bei Euch zu Gaſt, ſage ich ihnen.

Wie, Andreas! ruft Nanette hocherfreut,Du kehrſt nicht in's Hotel zurück?

Nein, Nanette, ich habe es auf immer ver⸗ laſſen und wohne jetzt bei Herrn Dermilly.

Vater Bernhard fragt nach der Urſache dieſer

plötzlichen Veränderung, worauf ich ihm Alles er⸗

zähle. Im höchſten Grade überraſcht mich die Freude, die Nanette darüber zeigt. War ſie beim Wieder⸗ ſehen bloß erfreut, ſo bringt dieſe Nachricht ſie wahrhaft außer ſich: ſie hüpft und tanzt im Zim⸗ mer herum, lacht und ſingt zu gleicher Zeit, Wonne ſtrahlt aus ihren Augen, ſie iſt wie neugeboren⸗ ganz wieder das achtjährige Kind, das mit mir un⸗ ſere heimiſchen Tänze tanzte.

Vater! Vater! ruft ſie außer ſich,er wohnt nicht mehr im Hotel! Welch ein Glück. Wie freut mich das!

Und warum denn? fragt Vater Bernhard.