Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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jetzt überzeugt, Sie würden glücklich mit ihr gewor⸗ den ſein. Vielleicht ändern Sie Ihre..

Nie, Madame, nie! Nie werde ich ein Mäd⸗ chen lieben können, das.

Genug, Andreas, Sie können gehen; ich werde Sie beim Herrn Grafen entſchuldigen.

Befremdet durch dieſe Worte meiner Wohlthäterin will ich fortgehen, aber gleich darauf hebt ſie in ſanfterem Tone an:

Vergeſſen Sie nie, Andreas, daß ſie einen Theil ihrer Jugend in dieſem Hauſe verlebten, daß ich Sie wie meinen eigenen Sohn liebe, daß Ihr Glück mir ewig am Herzen liegt.

Wie könnt' ich das vergeſſen, Madame? Ihre Wohlthaten haben ſich unauslöſchlich meinem Herzen eingeprägt; Gott gebe, daß ich Ihnen einſt meine

Erkenntlichkeit dafür beweiſen kann!

Die gute Caroline ſchließt mich zärtlich in ihre Arme; Adolphine kommt auf mich zu, doch ein Blick der Mutter hält ſie zurück. Dafür reicht ſie mir zum Abſchiede die Hand, die ich in der meinen zit⸗ tern fühle.

So ſchied ich aus dem Hauſe, wo ich acht Jahre meines Lebens zubrachte. Vielleicht wäre es mir, ach! veſſer geweſen, ich hätte es nie betreten!

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