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ſieht ſie auf die Seite, um ihre Bewegung vor der Mutter zu verbergen.
„Madame,“ antworte ich feurig,„ich danke Ih⸗ nen für den neuen Beweis Ihrer Güte, aber ich kann ihn nicht annehmen. Sie irren ſich über meine Neigungen. Ich werde nie, nie Nanette heirathen.
Ich vetrachte ſie als eine Schweſter, doch von Liebe
zu ihr weiß ich Nichts.“
„Sie lieben Nanette nicht?“ ruft meine Beſchütze⸗ rin erſtaunt.
Statt zu antworten, ſehe ich Adolphine an, die freier zu athmen ſcheint und mir einen Blick zuwirft, ſo ſüß, ſo liebreich, daß ich in dem Augenblicke mit keinem Könige der Erde getauſcht hätte.
Ich kann mich nicht ſatt ſehen an ihr; obgleich ſie das Haupt bückt, bemerke ich, wie ein leichtes Lächeln über ihre Lippen ſchwebt, offenbar in Folge meiner Antwort.
So vleiben wir einige Minuten lang, während Adolphinens Mutter, ohne daß ich es gewahre, bald ihre Tochter, bald mich anſieht. Endlich erwache ich aus meinem Rauſche, und als ich meine Augen auf die Gräfin richte, glaube ich einen Ausdruck von Ernſt, faſt Strenge, wie ich ihn nie an ihr bemerkt, auf ihrem Geſichte zu leſen. Erröthend ſchlage ich den Blick nieder, fürchtend, ſie habe die Gefühle meines Herzens errathen.„
„Es thut mir leid,“ hebt die Gräfin von Neuem an,„daß ich mich geirrt have. Ich freute mich, Sie einſt an Ranettens Seite zu finden, und bin noch
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