Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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Acht Tage ſpäter trifft Luciliens Antwort ein. Immer daſſelbe Geſchwätz: Liebe, nichts als Liebe. Doch lodert die Liebesflamme nicht mehr ſo hell und heiß, wie mich dünkt, als im erſten Vuiel⸗ Gottlob, endlich einige Details!

Es geht etwas luſtiger zu im Hotel; wir haben mehrere Bälle gehabt. Der junge Marquis iſt ein Sauſewind, der nie genug kriegen kann. Er iſt ſelbſt öfter bei ſeiner Couſine. Mademviſelle wird täglich hübſcher.

Ach, ich weiß nur zu gut, wie hübſch ſie iſt. Kaum wage ich weiter zu leſen.

Sie lacht über die Narrheit ihres Couſins.

Sie lacht mit ihm! Mein Gott, ich bin verloren. Armer Andreas, ſie denkt nicht mehr an Dich! Sie lacht, ſie findet ihn ienwhhe er gefällt ihr, ſie lieben ſich, ſie heir.

Leſen wir weiter.

Der Herr Marquis hat einen kleinen Engländer als Jokey in Dienſt genommen. Er iſt erſt fünfzehn Jahre alt, noch ein Kind, aber hübſch ich muß lachen über ſein Kauderwälſch, er bringt kaum vier Worte franzöſiſch heraus.

Was geht mich das an? Mag er alle Jokey's in Dienſt nehmen, der Herr Marguis. Aber halt⸗ ſollte ſie vielleicht mit ihm lachen, wie Adolphine mit dem Marquis?! Sie gibt ſich gern mit jungen Leuten ab, um ſie heranzuziehen wie mich. So, ſo. Daher das lange Stillſchweigen? Doch nein! Hab' ich nicht ihren Schmerz, ihre Thränen, ihre Wuth