Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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voch an Nichts! Aber halt, da iſt ein kleines post scriptum.Nichts Neues im Hotel. Madame

iſt traurig, das gnädige Fräulein ditto, der Herr

Graf leidet an Verſtopfung, der junge Marquis lebt in Saus und Braus. Um ſo beſſer, ſo kann er nicht bei ſeiner Couſine ſein! Was ſteht da unten noch?Herr Champagne macht mir immer noch den Hof, aber ich höre ihn nicht. Das iſt der Mühe werth, ſo was zu ſchreiben. Item⸗ ich weiß wenigſtens, daß ſie traurig und der Herr Vetter nicht immer um ſie iſt. Dank Dir, Lucilie.

Jetzt an Nanettens Brief. Gute Nanette, ich hätte mit Dir anfangen ſollen! Aber wenn ich an Dich denke, denke ich wenigſtens ganz an Dich.

Ihre Zeilen ſind der getreue Spiegel ihres reinen, jungfräulichen Herzens.Sei glücklich, ſchreibt ſie,vergiß mich nicht, wie ich Dich nie vergeſſen werde.

Wie kurz, und doch ſind die wenigen Worte mehr werth, glaube ich, als die ellenlangen Schwüre Lu⸗ ciliens.

Nach dreiwöchentlichem Aufenthalt in Baſel be⸗ ſuchen wir Bern, Zürich, St. Gallen und Neufchatel. Unſer Album wird täglich reicher an maleriſchen Landſchaftsſkizzen. Ach, wäre mein Herz nicht ſo ge⸗ drückt, mit welchem Enthuſiasmus wollte ich die Herrlichkeiten der Natur genießen! Aber immer muß ich zurückdenken an's Hotel des Grafen und die Be⸗ wohner deſſelben!

Nit tiefer Bekümmerniß ſehe ich, daß es mit

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