Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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ſind nicht ſehr verbindlich, aber die Umgegend herr⸗ lich. Welch Vergnügen, in den maleriſchen Thälern herumzuſtreifen, die Berge zu erklimmen, die alten Schloßruinen auf ihren Gipfeln zu erſteigen und von dort aus dem Sturz der Gießbäche über den Felſengrund zuzuſehen. Dieſer prachtvolle Anblick er⸗ innert mich an meine Heimath. Die Schweiz hat viele Aehnlichkeit mit Savoyen, nur ſcheinen die Bauern dort reicher und glücklicher zu ſein; ſelten erblickt man einen Bettler. Wir treten in aller Frühe unſere Wanderungen an und kommen oft erſt den andern Tag zurück, dann ſchlafen wir in Senn⸗ hütten bei Bauern, die uns mit ihrer weitgeprieſenen Herzlichkeit und Gaſtlichkeit aufnehmen. Am achten Tage unſeres Aufenthalts in Baſel bekamen wir Briefe von Paris; denn ſie wußten, daß wir um die Zeit in Baſel ſein werden. Es ſind darunter zwei für mich und bloß einer für Herrn Dermilly, aber mit welchem Glücke eröffnet er ihn.. und kein Wun⸗ der, eine einzige Zeile von geliebter Hand iſt ja ſchon ſo wohlthuend! Aber habe ich ein Recht, zu klagen, ich Undankbarer? Die Briefe ſind von Lucilie und Nanette. Fangen wir mit Lucilie an: ich muß wiſ⸗ ſen, wie es im Hotel zugeht.

Seht den Schelm: nichts als Verſicherungen ihrer Liebe und Treue! Glaub' Ihnen, Mamſellchen. Lie⸗ ber wären mir Nachrichten über Madame, Adolph. Sie denkt immer an mich, ſie ſtirbt vor Sehnſucht nach mir. Gut, gut... aber kein Wort von Adol⸗ phine, vom jungen Marquis. Die Lucilie denkt