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gleich händige ich Bernhard eine neue Geldſumme für die Mutter ein. Von der Seite kann ich alſo auf einige Zeit ruhig ſein.
Auch Lucilie will, daß ich ihr ſchreibe, was ich unter der Bedingung verſpreche, daß ſie meine Briefe beantworte und mich über Alles, was während mei⸗ ner Abweſenheit im Schloſſe vorgeht, auf dem Lau⸗ fenden halte. Ich kann mich an keine beſſere Quelle wenden.
„Ich verſpreche Dir's, Andrees,“ ſagt ſie.„Nur darfſt Du über meinen Sthl nicht lachen.“
Ueber ihren Styl lachen! Glaubt ſie denn, ich könne je vergeſſen, was ich früher geweſen bin? Sie meint, ich dürfe es ſo Manchem nachma⸗ chen, die ihre Abkunft nur zu bald vergeſſen! Nein, Lucilie, Du irrſt, ich werde meines Vaterlandes, meiner Herkunft, meiner Eltern, meiner Hütte ewig eingedenk bleiben!
Ich nehme den Augenblick wahr, wo Madame mit ihrer Tochter allein iſt, um ihnen Lebewohl zu ſagen. Wie betrübt ſieht mich Adolphine an! Mein Herz iſt ſo voll, daß ich keine Worte finden kann und ſchweigend vor Madame ſtehen bleibe. Doch erräth ſie, warum ich komme.
„Adieu, Andreas,“ ſagt ſie,„reiſe glücklich und vor Allem gib genau Acht auf Herrn Dermilly. Seine Geſundheit iſt ſehr leidend, doch hoffe ich, die Reiſe ſoll ihm gut thun. Du weißt nicht, Andreas⸗ wie viel Du an ihm haſt: einen Vater, einen Freunb Das vergiß nicht.“
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