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zu verfügen. Und werde ich's je über mich gewinnen
können, Adolphine zu verlaſſen? Ach, in dem Au⸗ genblick denke ich erſt an den jungen Marquis!
Bei meiner Rückkunft in's Hotel laſſe ich mich bei meiner Wohlthäterin melden. Zitternd trete ich in's Zimmer, wo ich Mutter und Tochter allein finde und ihnen die Abſicht des Herrn Dermillh mit mir eröffne.
Die Gräfin billigt meine Entſchlüſſe.„Die Reiſe kann Dir nur nützlich werden,“ ſagt ſie zu mir;„ſie vervollſtändigt Deine Erziehung. Herr Dermilly kann Dir die beſte Anleitung geben, mit fremden Ländern und Menſchen bekannt zu werden und nütz⸗ liche Kenntniſſe einzuſammeln. Nach Deiner Rück⸗ kehr will ich gleich an die Sicherung Deiner Zukunft denken.“
Kaum höre ich, was die Frau Gräfin ſagt, denn Auge, Ohr und Sinne ſind ganz bei Adolphine, die, wie mir ſcheint, bei dieſer Nachricht blaß geworden iſt. Sollte ihr wirklich meine Abreiſe Schmerz ma⸗ chen? Ach, wenn ich Hoffnung hätte, daß ſie mich nicht ganz vergißt, dann würde ich die Reiſe weni⸗ ger unglücklich antreten.
Sie erhebt ſich und kommt auf mich zu.
„Wie, Andreas,“ ſagt ſie,„Sie wollen uns ver⸗ laſſen?“
Der Ton, in dem ſie fragt, geht mir bis in die tiefſte Seele. Dann umarmt ſie ihre Mutter und fragt weiter:
„Warum laſſen Sie Andreas fort, liebe Mutter?


