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einer Payſe zu mir.„Die Reiſe wird Dir eben ſo wohl thun, und ſtatt acht Tage zu warten, wollen wir ſchon übermorgen Paris verlaſſen.“
„Gehen wir nach Savoyen, Herr Dermilly?“ frage ich ihn nach einer Weile.
„In dieſem Jahre nicht, Andreas, aber im näch⸗ ſten, wenn meine Geſundheit es erlaubt. Dann wollen wir Deine gute Mutter beſuchen.“ Welch ein Glück, nach ſo langer Abweſenheit die Mutter wiederſehen! An der Mutterbruſt vergißt man, denke ich, alle Schmerzen der Liebe.
Die Abreiſe iſt unwiderruflich auf übermorgen feſtgeſetzt. Ehe ich in's Hotel zurückkehre, gehe ich zu Vater Bernhard, ihm den Entſchluß des Herrn Dermilly mitzutheilen. Nanette nimmt dieſe Nachricht ungleich ruhiger auf, als ich geglaubt hätte; es ſcheint ihr ſogar lieb zu ſein, daß ich das Hotel verlaſſe.
„Du ſollſt immer bei Herrn Dermilly bleiben,“ ſagt ſie,„er iſt ſo gut und hat Dich ſo lieb. Du biſt bei ihm beſſer aufgehoben, dünkt mich, als beim Grafen, der ſo unartig gegen Dich iſt. Wirſt Du nach Deiner Rückkehr wieder im Hotel wohnen?“
„Gewiß, Nanette, eine Zeit lang wenigſtens.“
„Ich an Deiner Stelle, Andreas, ich würde nicht im Hotel bleiben, wenn ich ſo viel wüßte, wie Du jetzt. Du haſt weiter nichts davon, als daß Du Dich an ein vornehmes Leben gewöhnſt.“
Ich glaube, Nanette hat nicht ganz Unrecht. Aber hat nicht meine Wohlthäterin ein Recht, über mich


