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meinen Trübſinn zu verſcheuchen; dießmal ſind alle ihre Anſtrengungen vergebens. Das erzürnt ſie ſo, daß ſie betheuert, ich ſei ganz unausſtehlich und ver⸗ diene nicht mehr, daß man ſich ſo viel Mühe um mich gebe.
Ich laſſe ſie fortſchwatzen: die härteſten Vorwürfe hätte ich ruhig angehört, und denke nur an Adolphine und den jungen Marquis. Als ſie merkt, daß mit Böſem Nichts anzufangen iſt, verſucht ſie's auf andere Weiſe und wirft ſich ſchluchzend auf einen Stuhl. Die Thränen der Schönen erweichen auch das härteſte Männerherz, wie viel mehr das Herz eines achtzehnt⸗ halbjährigen Jünglings, der im erſten Stadium der Liebe ſich befindet.
Ich biete Allem auf, meine hübſche Leidtragende zu beſänftigen, die mich der Reihe nach ein Unge⸗ heuer, ein Treuloſer, ein kleiner Verräther und Gott weiß was ſonſt noch ſchimpft. Vergebens betheure ich ihr, daß ſie im Irrthum ſei; alle Worte und Vor⸗ ſtellungen fruchten Nichts: ſie behauptet, Welt und Menſchen beſſer zu kennen. So muß denn auch ich zu andern Mitteln greifen.
Endlich hab' ich ihre Thränen getrocknet; ſie findet mich nachgerade nicht mehr ſo ſchlimm und böſe, bittet mich aber beim Fortgehen flehentlich, das widerliche ſauertöpfiſche Weſen abzulegen, wenn ich anders den Damen gefallen wolle. Als ſie fort iſt, ſtelle ich allerhand vergleichende Betrachtungen an über mein Verhältniß zu den drei Weibern, die ich am meiſten liebe. Adolphine macht mich glücklich mit einem
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