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der man geſchworen hat. So geht's in der Welt. Liebe mich, ſo viel Du kannſt und magſt; ich darf nicht mehr verlangen von Dir als Freundſchaft. Du biſt ſiebenzehn Jahre alt, ich vierundzwanzig: ſo bin ich bald zu alt für Dich, Andreas.“
„Was kümmert mich das Alter, Lucilie, ich will Dich ewig lieben.“
„Das Alter macht viel aus, Andreas. Auch ſag' ich nicht, daß ich alt bin, Gott ſei Dank, im vier⸗ undzwanzigſten Jahre iſt man noch jung, ſehr jung, Andreas, namentlich die Weiber. Mit den Männern iſt's anders, die ſcheinen viel eher vernünftig. Du z. B. ſiehſt ſchon aus wie ein Mann von zwanzig Jahren. Aber was iſt die Uhr, Andreas meiner Seel'“ eilf Uhr! Wenn Madame ruft! Ich muß fort, ſchade, ſchade! Adieu, Andreas, Adieu! Aber noch Eins, Andreas, noch eine Bitte, die Du mir nicht abſchlagen darfſt.“
„Und die wäre?“
„Daß Du nicht ſo oft zu Deiner Nanette gehſt, ich mag ſie nicht, Deine Nanette, ſie iſt eben ſo alt wie Du; hat ſie keinen Liebhaber?“
„Nanette einen Liebhaber? O nein, nein, Lucilie! Sie denkt nicht daran.“
„Woher weißt Du das? Doch ich rathe, warum? Weil Du ihr Liebhaber biſt! Warte, Schelmchen!“
„Ich Nanettens Liebhaber? Nein, Lucilie, ich liebe ſie wie eine Schweſter.“
„Ha ha! Man weiß, was das heißt, man kennt
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