Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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ſie laut aufſeufzend, doch ſehe ich keine Thräne in ihrem Auge. Ich tröſte Lucilie und ſie gibt ſich zu⸗ frieden; bald fängt ſie jedoch wieder zu jammern an und ich tröſte ſie nochmals. Aber Alles hat ein Ende. Kaum iſt ſie genug getröſtet, ſo nimmt ſie die alte Schelmenmiene an und ſagt lächelnd:

Nur geſchwiegen, Andreas, es geht Niemand was an, ich bin Herrin im eigenen Hauſe. Wer hin⸗ dert mich, wenn ich Dich lieben will? Doch wollte ich, Du wärſt artiger geweſen, aber was geſche⸗ hen, iſt geſchehen.. vorbei! Jetzt fehlt nur noch der Liebesſchwur, Andreas, einen regelrechten Schwur will ich, Andreas, geſchwind! Mein Gott, das Kind weiß von Nichts, ich muß ihm Alles beibrin⸗ gen.

Lucilie ſtellt ſich vor mich hin, heißt mich die rechte Hand in die Höhe heben und ihr Alles nach⸗ ſprechen, und erkünſtelt eine feierliche Miene, die zu ihrem Schelmengeſichtchen ſchlecht paßt.

Ich ſchwöre Lucilie, die ich von ganzem Herzen liebe.. nun, mein Herr, kömmt's bald?

Ich ſchwöre Lucilie, die ich von ganzem Herzen ſebe.

Gut ſo. und ewig lieb behalten i

O gewiß, ewig!

Wie nett er das ſagt! Einen Kuß Dir, zum Lohn, Andreas. Mein Gott, wo waren wir?

Ich ſchwöre, Sie ewig zu lieben, theure Lucilie.

Theure Lucilie, immer beſſer! Ja, Andreas, Du

mußt mich ſo nennen, Notabene, wenn wir allein