Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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Viertes Kapitel.

Ich bin kein Kind mehr.

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Den Tag nach dieſem denkwürdigen Feſte, das ſo außerordentliche Folgen gehabt, will Herr von

Franconard, der über heſtige Schmerzen klagt, nach

Paris zurückkehren. Madame läßt ſich's nicht neh⸗ men, ihn zu begleiten, um ihn perſönlich zu pflegen; ſie meidet ihn, wenn er von Liebe ſchwatzt, aber hat Mitleid mit ihm, wenn er Mitleid verdient.

Wir reiſen zuſammen ab. Meine Hände ſchmer⸗ zen ſehr, aber ich vergeſſe das, wenn ich denke, daß ich Adolphinen gerettet und ihr hübſches Geſicht ge⸗ gen die Feuerflamme beſchirmt habe.

Dießmal reiſen wir nicht wie gewöhnlich. Ma⸗ dame ſitzt mit ihrer Tochter im Wagen des Grafen; ich bin im ihrigen mit Lucilie und Herrn Chämpagne, der mich ſcharf anſieht, namentlich als das junge Kammermädchen meine Hände nimmt und ſagt: „Der arme Andreas, das muß ihm recht weh thun. Ohne ihn hätte ſich das Fräulein das ganze Geſigh verbrennt. Sie haben da ſchöne Geſchichten gemacht, Herr Champagne, mit Ihrem Feuerwerk!“

„Mich dünkt, ich verdiene alles Lob!“ antwortet Champagne.„Ohne mich wäre der Herr Graf zu Kohlen und Aſche verbrannt. Ich habe ihm das Leben gerettet!“

Paul de Kock. LXKRv. 6