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59 Andreas! Ach, dieſe ſüßen Worte aus ihrem ſüßen
WMunde laſſen mich die leichten Schmerzen der Brand⸗ wunde an der Hand vergeſſen.
„Armer Schelm!“ ſagt Lucilie;„er hat ſich die ganze Hand verbrannt.“
„O, das thut nichts, Mamſell!“
Madame will mich eben in's Haus führen, um mich verbinden zu laſſen, als ein furchtbares Angſt⸗ geſchrei ertönt. Der Herr Graf, der bis dahin ru⸗ hig geweſen war, läuft mit einmal wie verrückt im Garten herum, greift mit den Händen an die Hoſen und ſchreit, daß er brenne. Die Artiſchocke hatte
beim Durchfahren durch die Beine den oberſten Theil
jenes Kleidungsſtückes geſtreift, der, weil er von Tuch war, nicht ſo leicht Feuer fing. Der Herr Graf meint, der brandichte Geruch, der ihm über⸗ all hin folgt, komme von Anderen her, und merkt ſeine perſönliche Gefahr erſt an den körperlichen Schmerzen.
Statt ſich ruhig zu halten und das Feuer zu er⸗ ſticken, ſpringt er links und rechts herum, krümmt und windet ſich und ſchreit dabei wie ein Beſeſſener: „Zu Hülfe, Champagne; ich röſte... ich brenne... meine Hoſe die Rakete. ich brate„
Dadurch wird das Feuer, das man nicht ſehen konnte, weil es durch die Rockſchöße verdeckt war, nur um ſo ärger.
„Wo brennt der Herr Graf?“ fragt Champagne herbeieilend;„ich ſehe nichts!“ Statt zu antworten, hebt der Graf die Rockſchöße in die Höhe und zeigt


