ſchichte los, und mit einem furchtbaren Knall wir⸗ beln Sonnen, Monde, Sterne, Schwärmer und Raketen in die Höhe und fallen ziſchelnd und ſchlän⸗ gelnd unter die Menge nieder. Eine Artiſchocke fährt geraden Wegs zwiſchen die Beine des Herrn Grafen, der, betäubt von der Exploſion, nicht weiß, wohin er ſich flüchten ſoll.
Alles ſchreit und jammert. Mützen, Hüte und Schürzen der Bäuerinnen ſchlagen in hellen Flammen auf.„Ich brenne, ich brenne!“ ruft es von allen Seiten;„löſcht! Waſſer! Waſſer!“
Die Trümmer einer Sonne ſind gerade auf Adol⸗ phinens Haupt niedergefallen. Ihre Haare fangen Feuer und ſchon droht den Kleidern Gefahr. Die
Frau Gräfin verliert den Kopf, Lucilie ſchreit um Hülfe, aber Jeder denkt nur an ſich. Wer brennt, hat genug mit ſich zu thun, und wer nicht brennt, ſieht ſich von Kopf bis Fuß an. Schnell ſpring' ich zur Hülfe herbei, nehme ſie in meinen Arm, löſche durch den Druck die Flamme in ihren Kleidern und erſticke mit der Hand das Feuer in ihren Haaren. So iſt ſie denn gerettet, ohne daß ihr Geſicht von der Flamme gelitten hat.
Die Gräfin findet keine Worte, mir ihren Dank zu bezeugen; ſie heißt mich ihren Retter und den
Retter ihrer Tochter. Was hab' ich denn ſo Außer⸗ ordentliches gethan? Iſt es nicht natürlich, daß ich für Adolphine mein Leben wage? Dieſe weiß nicht, in welcher Gefahr ſie ſchwebte. Sie lacht ſchon wie⸗ der und nennt mich ihren lieben Andreas. Lieber


