Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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„Da haben wir's,“ hebt, ſie wieder an.„Ich ſehe kommen, daß Du endlich ganz ausbleibſt. So geht's, wenn man bei vornehmen Damen wohnt. Ich wollte lieber, Du nähmeſt die Uhr zurück und kämeſt da⸗ für wie ſonſt.“

„Tochter, das kann nicht ſein,“ fällt der gute Auvergnat ein.„Andreas weiß jetzt ſo viel ſchöne Sachen, daß er ſich bei uns nuiſtndeg Leuten langweilen würde.“

„O nein, nein, Vater

„Und potz Sapperment, das nehme ich Dir nicht übel, Burſche. Wer ſo viel lernt, der lernt nicht, um Briefträger zu werden.“

„Und wenn ich auch ſo lernte, wie Andreas, Vater?“

„Schweig' kleine Närrin. Stopfe Deine Strümpſfe und koch' mir eine gute Suppe: das iſt Alles, was Du brauchſt!“

Bei der Rückkunft in's Hotel höre ich von Luci⸗ lie, daß wir ſchon in acht Tagen auf das Landgut der gnädigen Frau abreiſen.

„Wie reizend es da iſt!“ ruft Lucilie.„Schöne Gärten, Gehölze, Blumen, Boskette. Wie luſtig wollen wir ſein! Da ſtört uns kein Graf, kein Cä⸗ ſar, kein Champagne. Wir nehmen nur Sophie, die Bonne des Fräuleins, und eine Köchin mit. Schloßvogt und Gärtner ſind immer im Schloſſe. Da können wir lachen und ſpazieren gehen. Gib Acht, wie ich Dich herumführen will in der Pu⸗ gegend.“