Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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ſo was von Dir denken? Nein, ich glaubte es nicht, aber ich wußte, dahinter ſtecke was, und das wollt' ich heraus haben. Jetzt weiß ich's und wie freue ich mich. Geſchwind zur gnädigen Frau hin⸗ unter!“ 3

Und wie der Blitz iſt ſie fort. Gleich darauf läßt Madame mich rufen und ſcheint ganz bewegt, als ſie mich erblickt. Herr Dermilly, der darüber gekommen iſt, thut eben ſo gerührt, und Fräulein Adolphine nennt mich ihren guten Andreas. Was wollen ſie denn von mir? Was habe ich ſo Er⸗ ſtaunliches gethan? Dann muß ich erzählen, was zwiſchen mir und Roſſignol vorgefallen iſt. Die gute Caroline nöthigt mich, die gleiche Summe von ihr anzunehmen, die unter falſchem Vorwande mir ab⸗ gelockt worden iſt. Dabei fehlt es natürlich nicht an Ermahnungen, künftig vorſichtiger zu ſein.

Nach dieſem Vorfall ſind die Frau Gräfin und Mamſell Lucilie noch wohlwollender und freundlicher gegen mich, während der Herr Graf mich finſter an⸗ ſieht, ſo oft er mir begegnet; denn er behauptet, ich ſei Schuld an der Mißhandlung, die Cäſar von Roſſignol erfahren hat.

Zweites Kapitel. Erſte Regungen des Herzens.

Dem Edelmuth meiner Wohlthäterin habe ich mein doppeltes Glück zu danken. Ich kann nicht