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heiten ſtehen Ihnen ſchlecht nach den Dummheiten drunten im Cabinet des Herrn Grafen.“
„Das iſt der Mühe werth, weil ich dem räudi⸗ gen Hunde, der mich verſaute, die Pfote zertrüm⸗ mert! Hat er nicht an drei genug, ſeinem einäugi⸗ gen Herrn nachzuhinken?“
„Haben Sie die Wahrheit geſagt, ßp geben Sie mir die Adreſſe der vier armen Familien. Die Frau Gräfin wird ſie nach Kräften unterſtützen.“
„Geh'n Sie mir mit Graf und Gräfin.“
„Da haben wir's, Sie können mir nicht antwor⸗ ten. Pfui über dieß niedrige Benehmen! Fort von hier, und daß ich Sie nicht wieder treffe hier im Hauſe.“
„Hoho, Schürzenmamſellchen! Das zwitſchert wie die Herrſchaft. Ich gehe, weil es mir Vergnügen macht. Andreas, ich bin Dir nicht böſe; wir ſeh'n uns bald wieder. Adieu, Domeſtikenſeele!“
Roſſignol ſchneidet Lucilie ein Geſicht und trollt dann von hinnen, ſich ſtutzerhaft hin und her wie⸗ gend und die Arie:„Schooßkinder ihr der Damen“ trillernd.
„Der elende Kerl der!“ ruft Lucilie, ihm nach⸗ ſehend.
Dann kommt ſie auf mich zu, nimmt mich in die Arme und küßt mich— zum erſten Male. O, wie mir das thut! Ich ſehe ſie an und, mein Gott! die Thränen ſitzen ihr ganz loſe.
„Was haben Sie denn?“ frage ich ſie.
„Wie gut Du biſt, Andreas. Wie konnt' ich doch


