Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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„Immer das alte, Herr Zol ignol. Aber wozu die Frage?“

„Du gute Seele Du, biſt b5 immer die alte. Aber ſag', haſt Du Geld?“

„Geld? Ja, ein wenig.“

„So will ich Dir nochmals Gelegenbeit geben, die Freuden des Wohlthuns zu koſten, Thränen zu trocknen und gleich den leuchtenden Meteoren des Himmels„

„Was meinen Sie, Herr Roſſignol?“

„Ich meine, daß ich auf meiner Endeckungsreiſe vier andere Familien gefunden habe, die im tieſſten Elende ſchmachten. Andreas, zwei Louisd'or auf jede Familie, alſo acht Louisd'or im Ganzen, und Du kannſt nochmals Unglückliche von Verzweiflung retten. Du beſinnſt Dich, Freundchen? Iſt Dein Herz verhärtet bei den Fleiſchtöpfen Egyptens, wollte ſagen: des Herrn Grafen von Franconard? Sä⸗ heſt Du nur den Jammer. Da iſt z. B. eine blut⸗ junge Mutter, Wittwe mit vierzehn Kindern auf dem Arme. Ich an Deiner Stelle ſchwankte keinen Augenblick. Aber mein geringer Verdienſt reicht kaum aus für meine Frau und den Erben meines Namens.“

„Ich machte ſo gerne Nanette ein Geſchenk, Herr

Roſſignol.“

„Schon wieder? Sollte denken, Du haſt ihr erſt vor Kurzem was recht Artiges geſchenkt. Du richteſt Dich mit dem Schenken an Weiber zu Grunde⸗, Andreas. Ich ſehe, ich muß Dich v Wu der gottloſen Gewohnheit.“