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Wirklichkeit aber froh ſind, ihm bloß nachſehen zu dürfen. Unten im Veſtibule carambulirt er mit Mam⸗ ſell Lucilie, die neugierig iſt, was der Lärm im Cabinet des Grafen bedeute. Auf ihre Frage, was er wolle, erzählt ihr Roſſignol in zwei Worten den ganzen Vorfall und die Gründe ſeines Beſuches im Hotel. Lucilie ſieht ihn aufmerkſam an, dennoch zeigt ſie ihm den Weg zu meinem Zimmer, und dieß⸗ mal hat er ſich nicht geirrt, mein vertrauter Freund.
Ich ſaß bei der Arbeit, als er eintrat.
„Sapperlot,“ rief er,„das hat Mühe gekoſtet, Andreas!“
„Sie da, Herr Roſſignol?“
„Ja, ich, nach hartem Kampf mit fünf oder ſechs Lümmeln, commandirt von einem Invaliden.“
„Nach hartem Kampf?“
„Ein ander Mal mehr davon, Freundchen. Gott⸗ lob, daß ich endlich Dich treffe, das iſt die Haupt⸗ fache.“
„Und der unglückliche Greis, Tante und Kinder?“
„Seguen Dich als ihren Schutzengel, Andreas. Wärſt Du doch Augenzeuge ihres Glückes geweſen! Noch jetzt muß ich weinen, wenn ich daran zurück⸗ denke.“
„Genug, daß ich weiß, ſie ſind glücklich. Kein Wort mehr davon.“
„Du haſt recht, Andreas. Sprechen wir lieber von andern Hülfsbedürftigen. Andreas, Dein Herz iſt noch immer das alte?“
Paul de Kock. LXRXXV. 3


