Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

26

Man geht nicht ſo ohne Weiteres in's Hotel des Herrn Grafen.

Zu dem jungen Andreas, dem Adoptivſohn des Herrn Grafen.

Zum Adoptivſohn des Herrn Grafen?

Ja, ja. Oder zum kleinen Franconard, wenn das beſſer klingt.

Zum kleinen Franconard?

Ja, ja. Verſteh'n Sie nicht?

Wir haben keinen kleinen Franconard. Der Herr Graf hat keinen Sohn, nur eine Tochter.

Sacrebleu, ſag' Ihnen: ja! Ich ſah ihn erſt vor vier Monaten, ſchön wie die Sonne, ein junger Herr von zwölf Jahren, der ausſieht wie'n vier⸗ zeh njähriger.

Ach ſo, den kleinen Andreas, den Schützling der gnädigen Frau, meinen Sie.

Schützling oder nicht, gleichviel. Er wohnt hier, nicht wahr?

Ja, ja, jetzt verſteh' ich.

Gottlob! Wo wohnt er? Ich möchte ihn allein ſprechen.

Nur immer gerade aus und dann links die zweite Treppe.

Gut, gut!

Und damit geht er ſeiner Wege, in den Bart brummend:

Wie die Kerle ſich breit machen, als wär' man hier beim Fez von Marocco. Aber ſchon im Veſtibule hat er den Weg ver⸗

r