Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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geſſen. Ohne wieder zu fragen, geht er auf gut Glück zu, ſteigt die Treppe rechts hinauf, ſtatt die links, und geht durch mehrere Zimmer, voll Be⸗ wunderung über die ſchönen Vorhänge und Drape⸗ rieen.

Alle Hagel! ruft er aus,der kleine Gutherz logirt hier wie ein Prinz. Die Bekanntſchaft iſt ſo gut als baar Geld; die will cultivirt ſein.

Endlich ſtößt er auf mehrere Bedienten, die ſich hin und her recken und gähnen.

Wohin, mein Herr? fragen ſie.

Zu meinem vertrauten Freunde, antwortet Roſſignol dreiſt und zuverſichtlich.

Die Lakaien ſehen ihn erſtaunt an; weil aber Dreiſtigkeit immer imponirt, namentlich Bedienten⸗ ſeelen, ſo laſſen ſie ihn gehen⸗ während ſie jeden beſcheidenen Armen unerbittlich zurückgewieſen hätten..

So kommt Roſſignol bis vor das Zimmer, wo Herr von Franconard wie gewöhnlich zu Rathe ſitzt mit ſeinem Intendanten und Koch.

Im Vorzimmer fragt ihn der Bediente nach ſei⸗ nem Namen.

Warum das?

Um Sie zu melden.

Ich will mich ſelbſt melden.

Das iſt nicht Brauch hier.

Hölle und Teufel, wie viele Umſtände man yat, zu dem Knirps zu kommen! Gut, ſo meldet Herrn Roſſignol, erſten Mann in Europa für die

Torſos.