Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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wieder. Es blieben ihm nur noch ſieben Louis; es war alſo Zeit, mit Vervollſtändigung ſeiner Garde⸗ robe einzuhalten. Der unten eng anliegende Pan⸗ talon hat mehre ziemlich augenfällige Beſſerungen aufzuweiſen. Allein Roſſignol brüſtet ſich und denkt: Die Schönen werden nicht gerade dahin ſehen, wo es Nichts zu ſehen gibt.

Die Weſie mit breitem Kragen iſt oben bedeutend ſchadhaft. Auch hier weiß er Rath: er ſchlägt den Kragen in die Höhe und verwandelt ſo die offene Weſte in eine Shawlweſte. Am meiſten Kummer macht ihm der Hut. Was thut er? Er drückt ihn um ſo ſchräger auf's linke Ohr, wodurch nicht nur ſein Geſicht einen kühneren, markirteren Anſtrich er⸗ hält, ſondern auch das ſchäbige Ausſehen des Ran⸗ des verſteckt wird.

Rachdem er ſolche Muſterung über ſeine Garde⸗ robe gehalten, glaubt er, an Tournure, Wuchs und Eleganz ſich mit dem erſten Löwen der Hauptſtadt der Welt meſſen zu können. Die eine Hand ſchwingt das gewichtige Rohr, die andere ſteckt in der Ta⸗ ſche und klimpert mit den Thalern, während der

rothe Foulard ihm über's Kinn bis an den Mund

geht. So ſtürzt er ſich in den Strudel der Vergnü⸗ gungen, führt ſeine Schöne auf dieInſel der Liebe und nach Kokoli, und ſpielt auf drei Wochen den Unwiderſtehlichen in la Courtille und Charoma. Aber mit ſieben Louis kann man nicht ewig den großen Herrn ſpielen. Mit tiefem Leidweſen wech⸗ ſelt er jetzt den letzten Thaler, und ſieht erſchreckt