Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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18 kaufen. Das Beſte iſt, ich gehe geſchwind heim, ohne die ſchönen Läden zu bewundern.

Das Ding, das ich unter'm Arm trage, wird mir unterwegs ſehr läſtig. Ich eile ſchnell über den Hof, froh, daß mich Niemand ſieht. Eben als ich in mein Zimmer ſchlüpfen will, kommt Mamſell

Lucilie aus ihrer Kammer. C

Endlich wieder da, Andreas? Madame hat mehrmals nach Dir fragen laſſen. Aber was haft

Du da unter'm Arm?

Nichts, Mamſell, nichts.

Aha, ein Geſchenk für Nanette? Nicht ſo? Wie er ſich anſtellt, der Andreas! Warum ſo eilig, Herr Andreas?

Keineswegs, Mamſell, ich...

Ich muß wiſſen, was das iſt. Ich bin neugie⸗ rig, ſchrecklich neugierig, oder darf man's nicht ſe⸗ hen?

Es iſt ſo'ne Kleinigkeit, Mamſell Lucilie, ich.

Wie er roth wird! Ich wette,'s iſt ein Ge⸗ ſchenk für ſein liebes Nanettchen, von der er mir ewig vorſchwatzt. Ich glaube, Du hätteſt beſſer mich um Rath gefraßt. Der Knirps iſt erſt zwölf Jahre alt und thut ſchon wie ein Mann. Laß doch ſeh'n, Herrchen: ich laſſe Dich nicht eher in Dein Zimmer, bis ich weiß, was das iſt. Je ge⸗ heimer Du thuſt, deſto neugieriger werd' ich.

Mamſell Lucilie ftellt ſich vor mich hin und zieht mir die Schachtel unter'm Arm weg, ehe ich mich