Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

7

gewiß würde ſie an meiner Stelle es auch ſo machen und das Geld den Armen geben.

Ich beſinne mich nicht lange und ſchütte ihm die ganze Börſe in die Hand.

Nehmen Sie das Geld und geben Sie's den Armen. Es iſt Alles, was ich habe aber, ſo Gott will, hinreichend, die Unglücklichen zu retten.

Gute Seele! ruft Roſſignol und ſteckt das Geld ſchnell in die Taſche und mir die Schachtel unter den Arm.Dacht' ich's mir doch. Du haſt eine edle That gethan, Andreas!

Nur ſagen Sie Herrn Dermilly nichts davon.

Sei unbeſorgt, Niemand ſoll es erfahren. Der⸗ gleichen Handlungen ſind zu ſchön, um ſie auszu⸗ poſaunen; je geheimer ſie gehalten werden, um ſo verdienftvoller. Adieu, Andreas, ich eile jetzt zum armen Mann. Bring' das Geſchenk Deiner Na⸗ nette und grüße ſie unbekannter Weiſe von Deinem treuen Freunde Roſſignol. Wie lächelt mir For⸗ tuna, ſo günſtig! Ich weiß ihr Dank da⸗ für, ſo brünſtig! Lalala! Sin

Wie der Blitz war er verſchwunden. Da ſteh' ich nun mit der Clyſtirſpritze unter'm Arme. Soll ich ſie Nanetten bringen? Rein, nein! das iſt kein Geſchenk für ein junges zwölfjähriges Mädchen. Sie lacht mich aus, wenn ſie hört, ich habe das für ſie gekauft, und ich darf nicht ſagen, wik ich dazu gekommen bin. Entſchieden, es iſt nichts für ſie. Geld hab' ich nicht mehr, um was Anderes zu Paul de Kock. LXRRV. 2.