Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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13 mir, auch der ſtrengſte nicht, wird in dieſer Liebes⸗ gabe ein Verführungsmittel für ſeine Tochter ſehen. Mit dieſen Worten öffnete Roſſignol die Schach⸗ tel und läßt mich den Inhalt derſelben bewundern. Aber ich geſtehe, trotz ſeinem Anpreiſen konnte ich

nichts Schönes an der Clyſtirſpritze finden und ließ

ſie mich kalt.

Und Du ſchweigſt, Kleiner? hebt er wieder an. Sieh' nur, wie blank, wie glänzend. Ich verlange nicht, daß Du ſie probirſt, das gehört in's Haus und nicht auf die Straße; aber weil ich in Dir den künftigen Künſtler ſehe, weil wir uns im Atelier kennen lernten, ſollſt Du ſie für hundert Sous ha⸗ ben, und die Schachtel obendrein. He, was meinſt Du? Ein Spottpreis! wie weggeworfen. Aber weil Du es biſt und ſodann, Sapperlot! weil mir der Magen verdammt ſchief ſteht. habe ſeit kein Morgen Nichts gegeſſen.

Seit geſtern Morgen NRichts gegeſſen? holte ich und zog ſchnell meine Börſe aus der Taſche. Nehmen Sie, Herr Roſſignol.. hůtten Sie das nur eher geſagt!

Während ich ein Hundertſousſtück h ne er ganz verdutzt das Geld an, kratzt ſich das Ohr, vrückt den Hut auf's linke Ohr, beißt ſich mehrmals in die Lippen und ſcheint in tiefes Fndenn ver⸗ ſunken.

Nehmen Sie das, Herr Roſſignol, zum grühſtüch, Sie müſſen recht hungrig ſag 3 das Fie ihm hinreichend.