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„Frau Gräfin von Franconard? Der Name klingt weder griechiſch noch römiſch, ſondern ächt franz⸗ männiſch. Sapperlot, wie ſie Dich herausgefüttert hat!“
„Madame iſt ſo gut. Ich habe viel, viel mehr⸗ als ich wünſche und ſo viel Taſchengeld, daß ich Nanette ein hübſches Geſchenk kaufen kann.“
„Was für'ne Nanette?“
„Nanette, die Tochter von Bernhard, dem Waſſer⸗ träger, bei dem ich lange gewohnt habe. Wir haben uns ſo lieb wie Bruder und Schweſter.“
„Weißt, was das heißt, Freundchen?... Aber da komme ich wie gerufen: ich habe ein paſſendes Ge⸗ ſchenk für Nanette unter dem Arm.“
„Das wär'!“
„Freundchen, das Glück lächelt Dir! Höre mich an. Ich hatte der Madame Roſſignol einen Zwangs⸗ beſuch zugedacht, wie immer, wenn ich im Pech bin. Aber das Weibchen muß Lunten gerochen haben; gewiß fürchtete ſie, ich wolle ihr Fanfan entführen. Der Kleine kriegt immer ein Paar Sous als Modell für das Opfer Abrahams. Kurz, ſie iſt mit Phöbus aufgeſtanden und hat meinen hoffnungs⸗ vollen Erben mitgenommen. Alles verſchloſſen, ich aber öffne die Thüre zur ehelichen Behauſung mit einem Doppelſchlüſſel, den ich ſteis bei mir führe, und ſchmeichle mir mit der Hoffnung, einen Topf mit Suppe über dem Feuer zu erwiſchen. Aber, o Eitel⸗ keit: der Fleiſchtopf umgeſtülpt und nicht genug Rinde in der Küche zu einer Brodſuppe! In der Wuth


