Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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für's Leben, was die Sonne für die jungen Erbſen iſt: ſie machen das Leben zuckerſüß. Ein Künſtler iſt frei wie der Vogel in der Luft. Notabene, ſo lange er Geld hat und nicht auf dem Hund iſt, wie ich in dieſer Viertelſtunde.

Und kommt der Wechſel heute,

So ſind wir reiche Leute,

Doch morgen iſt's vorbei,

Ja vorbei, lalala!. Nur nicht ängſtlich, mein Freundchen! Die Herren Maler haben meiſt eben ſo komiſche Einfälle, kein Geld zu haben, wie die Herren Studenten. Sie geben das Antike auf und malen lieber Hoſen als das nackte Fleiſch. Nur immer wieder zur alten claſſiſchen Schule zurückgekehrt! Griechen und Römer find und bleiben mal das auserwählte Volk Gottes. Bitte Dich, Freundchen, wie kann man einen Men⸗ ſchen in Hoſen und Stiefeln vergleichen mit ſolchem Torſo, ſolchen Beinen, ſo rieſenfeſten Muskeln! Und bis die Antiken wieder aus dem Grabe auferſtehen⸗ ſpaziere ich hier auf und ab. Ich will Herrn Der⸗ milly meine Aufwartung machen, hier auf der Straße. Er hat die kleine Controverſe von neulich längſt ver⸗ geſſen, aber die alte Thereſe nicht.. ſie iſt capa⸗ bel und ſchüttet mir das Spülwaſſer in's Geſicht, wenn ich den Kopf durch die Thüre ſtecke. So will ich hier auf der Straße warten. Aber ſprich, wie geht's denn Dir, Kleiner? e6

Ich bin bei der Frau Gräfin von Franconard⸗

die mich erziehen läßt.

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