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kann man die für acht Louisd'or haben? Mir dünkt, die muß theurer ſein.
Eines Morgens bleibe ich auf meinem Wege zu Herrn Dermilly vor einem ſchönen Uhrmacherladen ſtehen und denke daran, für Nanette eine Uhr zu kaufen, als ich vor der Thüre des Malers dicht da⸗ neben einen Mann auf⸗ und abgehen ſehe, der eine lange Schachtel von weißem Holz unter dem Arme trägt und ein luſtig Liedchen trillert.
An Gang, Haltung, Stimme, an den ſchmierigen Kleidern und dem ſchäbigen, über's linke Ohr hän⸗ genden Hut erkenne ich auf der Stelle Herrn Roſſig⸗ nol, das ſchönſte Modell in Europa, den Küchen⸗ dieb und Suppenſchlecker, den Schrecken der alten Thereſe.
Rofſignol ſieht mich an von Kopf bis zu Fuß, kommt, den Bambus ſchwingend, auf mich zu, und lächelt wie Einer, der einen alten Bekannten wieder⸗ findet.
„Biſt Du's, Kleiner? Meiner Seel'! ja. Sind alte Bekannte von oben im Atelier, weißt Du?... Alle Wetter, wie ſchön wir ſind. Die Nobleſſe im Stil.. gelt, Du biſt obenauf, Junge? Modeln wir für einen Mylord Kunſtkenner, he2
„Nein, Hert, ich modle nicht.“
„St'iſt nicht recht, Junge, biſt wie geſchaffen für's Modeln, gut gewachſen, ſchlank... wie'n Apollo. Modeln, Freund, modeln, wirf Dich auf die ſchönen Künſte, weiter brauchſt Nichts zum Glück. Sieh' mich an, werd' Artiſt, Künſtler. Die Künſte, merk Dir, ſind


