Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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5 weniger traurig Abſchied von mir. Auf dem Rück⸗ wege fällt mir ein, noch bei dem guten dern Der⸗ milly vorzugehen.

Ich erwartete Dich, ſagte er mir, als ich in Zimmer trat.Komme jeden Tag, wenn ich nicht in's Hotel gehe.

Dann erzähle ich ihm von meiner Beſcützerin und ihrer Güte gegen mich. Er ſcheint gerne von Madame reden zu hören, und das wundert nichtz ſie iſt ja ſo gut!

Im Hotel bemerke ich, daß die Bedienten nich verſtohlen anſahen und höre, wie ſie ſich in's Ohr ziſcheln:

Das iſt der Schützling von Madame.

Dann grüßen ſie mich ſehr höflich und ſcheinen überraſcht, als ich ihren Gruß eben ſo yöflich erwie⸗ derte. Iſt das nicht billig, daß man wieder grüßt, wenn man gegrüßt wird?

Die gnädige Frau läßt mich rufen; ich erzähle ihr Alles, was ich gethan habe. Als ich auf meinen Beſuch bei Herrn Dermilly zu ſprechen komme, muß ich jedes ſeiner Worte wiederholen, worauf ſie mich ermahnt, recht oft zu ihm zu gehen. Ich will ihr danken für die ſchöne Börſe, die ſie mir eſn hat, aber ſie ſagt:

Wende das Geld nützlich an, das iſt der veſte Dank. Du bekommſt jeden Monat ebenſoviel.

Meine Tagesordnung iſt folgende: bis vier Uhr arbeite ich auf meinem Zimmer, wohin auch meine

Lehrer kommen; dann gehe ich zur gnädigen Frau