komme von Herrn Dermilly. Auch tobte und lärmte
ich nicht, denn ich war krank.“
Beim Namen Dermilly ſehe ich, wie das junge Kammermädchen voshaft lächelt. Dann muß ich ihr meine Geſchichte erzählen, denn Mamſell Lucilie iſt etwas neugierig. Sie hört aufmerkſam zu, doch ruft ſie von Zeit zu Zeit:„Der arme Andreas!. der arme Peter!.. So weit zu gehen„. und gleich bei der Ankunft zu verirren!.. Der gute Waſſerträger, der!.. Den armen Andreas über⸗ zufahren, der ihm das Porträt von Madame geben will!“ u. ſ. w. u. ſ. w.
Als ich fertig bin, frage ich, ob Herr Dermilly mich hier beſuchen wird, ob ich gehen und kommen kann, wenn ich will.
„Gewiß, wenn Madame es erlaubt. Nur Abends nicht, da dürfen Kinder von Deinem Alter nicht allein ausgehen.“
„O, ich verirre mich nicht: ich kenne ganz Paris;
auch will ich nur zu Vater Bernhard und Herrn
Dermilly.“
„Herr Dermilly kommt faſt täglich in's Hotel und malt für Madame. Er hat ſie und ihre Tochter ſchon in jeder Größe gemalt. Aus Freundſchaft gibt er Fräulein Adolphinen Unterricht, die ihn ihren gu⸗
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ten Freund nennt. Früher kam er noch öfter⸗ aber vöſe Zungen„ und Madame hält was auf ihren guten Ruf hat ſie doch eine Tochter, die heran⸗
wächst. Trotzdem kommt Herr Dermilly noch ziem⸗
lich oft; zwar, glaube ich, ſteht er mit dem Herrn
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