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auf dem Boulevard traf. Sie haben ihm ſeine Ehr⸗ lichkeit ſchön vergolten.“
„Wie konnte ich das denken, Madame? Er hätte mir das Porträt hinhalten ſollen! Aber um ſo dank⸗ barer will ich jetzt ſein. Sieh', Knabe, da ſind fünſ⸗ zehn Sous
„Pfui, Herr Graf! Sie zahlen Sohn und Vater mit gleicher Münze. So will denn ich Ihre Schuld übernehmen: der Knabe ſoll bei mir wohnen, mich auf's Land begleiten.“
„Gut, Madame, ſehr gut. Er eignet ſich vorzüg⸗ lich zum Jokey.“
„Nicht doch, mein Herr. Andreas ſoll nicht als Knecht gehalten und erzogen werden.“
„Doch ſcheint mir, ein Savoyarde
„Iſt ſo gut ein Menſch wie jeder andere und erhebt ſich oft durch Ehrlichkeit und Zartgefühl über Viele, die ſich höher dünken.“
„Gewiß, Madame. Ehrlichkeit und Zartgefühl vertragen ſich recht wohl mit dem BVerufe eines Schorn⸗ ſteinfegers; nur begreife ich nicht, was Sie hier..* machen wollen. mit„ſtill, Cäſar!“
„Ich mache mit ihm, was ich will, mein Herr, Andreas ſoll ſpäter mein Sekretär werden. Ich meiner⸗ ſeils begreife nicht, wie man den Sohn des Mannes der Adolphinens Leben rettete, als Jokey, als Knecht anſehen und behandeln kann! Dieß Ihnen zu er⸗ öffnen, ließ ich um die Ehre Ihres Beſuches bitten.“
„Aber, Madame
Paul de Kock. LXXRIv. 9


