Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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Und mit Recht, Champagne. Du glaubſt nicht, wie ſchwer es hält, einen Küchenzettel zu eniwerfen⸗ Notabene mit Menſchenkenntniß und ſtaatsmänni⸗ ſcher Klugheit!... Es fehlen noch zwei Schüſſeln«.. Artiſchocken mit Mark mit Mark. Mark be⸗ veutet Kraft, Energie, Muth, die braucht der Kriegs⸗ mann. Alſo Artiſchocken mit Mark vor den Offſizier im Activdienſt. Auch damit zufrieden, Champagne?

Auch damit, Herr Graf. Wer ſich ſchlagen will, muß Mark in den Knochen haben. Das Gericht kann nicht paſſender placirt werden. 5

Bleibt noch mein Banquier, ein junger etwas ſtutzerhaft, ſpielt viel Ecarté. Geben wir ihm Stinte und legen immer drei bei drei: das erinnert ihn an die Vole und an den König.

O, o, die geniale Idee, die, Herr Graf. Meiner Seel', auf ſo was wäre ich nie gekommen.

In dem Augenblick tritt Mamſell Lueilie mit dem Auftrage ihrer Herrin in's Zimmer.

Wer ſtört uns? ruft der Herr Graf zornig, während Cäſar zu vellen anfängt.Habe ich nicht verboten, wen einzulaſſen? Wo iſt Lafleur?

Herr Graf,'s iſt Mamſell Lucilie, ſchmunzelt Champagne und liebäugelt mit dem Kammermädchen, die den Zorn des Grafen nicht zu beachten ſcheint.

Mamſell Lucilie? wiederholt der Graf ſanfter und verzieht das Geſicht zu grinſendem Lächeln. Still, Cäſar, ſtill. Komm' und mache der Mamſell gleich Dein Sompliment ſag' ich noch hoͤher! nn