Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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ſagt, der Dichter gehöre zur romantiſchen Schule. Was meinſt Du, Champagne?

Ein göttlicher Gedanke, Herr Graf, Ihrer wür⸗ dig. Wäre ich Dichter, ich machte gleich ein Epos auf die glagirten Steckrüben.

Alſo, glagirte Steckrüben, Herr Opertoch⸗ und vor den Romantiker. A propos, haben Sie einen Küchenjungen, der ſich auf romantiſche Steckrüben⸗ Zlacirung verſteht?

Ich habe zwei, Herr Graf: einen aus Paris und den andern aus Nogent, aber keinen, der ſich auf romantiſche Steckrübenglagirung verſteht.

So müſſen Sie's ſelbſt thun, Herr Oberkoch. Still, Cäſar; der Schlingel fällt mir immer in die Rede und erwürgt mir die Geiſteskinder in den Win⸗ deln! Ein Plumpudding. Ohne alle Controverſe vor den Gentleman. Nur machen Sie ihn recht groß⸗ Beim letzten Diner hat der Mylord, ſtatt den Plum⸗ pudding zu zerlegen und den andern Gäſten anzu⸗ vieten, ihn ganz allein verzehrt. Das darf nicht wieder vorkommen.

Ich mache ihn doppelt ſo groß, Herr Graf.

Dreifach, Herr Oberkoch, damit ich ruhig bin⸗ Weiter: Blumenkohl in Sauce. Hm, ich denke, der gehört vor einen Baron. Blumenkohl iſt mit Sauer⸗ kraut verwandt, wenn auch weitläufig, und ohne Sauerkraut exiſtirt kein Deutſcher. Alſo Blumenkohl vor den Herrn Baron. Was ſagſt Du dazu⸗ Champagne?

Ich bewundere Ihren Scharfſinn, Herr Graf⸗

Ihr logiſches Talent, Ihre tiefe Diplomatik.