Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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erwartete mehrere angeſeyene Leute zum Diner: ſo hatte er denn die wichtige Sorge für den Küchen⸗ zettel in höchſteigener Perſon übernommen.

Er ſaß mit ſchwarzſammtner Mütze auf dem Kopfe in einem großen Fauteuil, die Füße ruhten weit aus⸗ geſtreckt auf einem Schemelſtuhl, die eine Hand lieb⸗ koste einen dicken engliſchen Hund zu ſeinen Füßen, die andere hielt einen langen Küchenzettel, über den er in tiefes Nachdenken verſunken ſchien.

Vor ihm ſtand der knochenfeſte, rothnaſige, kupfer⸗ farbige, dickleibige Koch, die Mütze in der Hand; etwas weiter davon Herr Champagne, der, ungleich weniger ehrerbietig, ſich von Zeit zu Zeit auf den Lehnſtuhl ſeines Herrn ſtützt.

Alſo, Herr Oberkoch: Steinbutte mit Außtern, Hors d'oeuvres, ſechs Entrées. Damit wären wir fertig, nicht wahr?

Ja, Herr Graf..

Kommen wir auf den zweiten Gang.*s iſt keine Kleinigkeit, Leute zu traktiren, die man brau⸗ chen kann.

Namentlich, wenn es mit ſo viel Takt geſchieht wie beim Herrn Grafen, bemerkt Shsasi und ſtreichelt Cäſar, der beißen will.

Du haſt recht, Champagne. Gib mir'ne Priſe Tabak, das thut gut, wenn man den Kopf ſo voll hat. Alles bei Liſch, jede Schüſſel, muß am Flas ſein.

Darauf ſieht ver Herr Graf immer.

Heute zum Exempel dinirt bei mir ein deutſcer