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mit einer herrlichen Puppe, während ich mitten im Zimmer ſtehen bleibe, den Hut in der Hand drehe und den Teppich anſehe.
„Gefällt Dirls pier, Andreas?“ fragt die junge Dame lächelnd, winkt mir zum Sitzen und nimmt mir den Hut aus der Hand, womit ich nichts anzu⸗ fangen weiß.
„O gewiß, Madame. Aber ich darf recht oft zu Vater Bernhard, nicht wahr?“
„Ja, mein Lieber, Du biſt hier in meinem Hauſe eben ſo frei wie zuvor. Der Umgang mit Freunden iſt mehr werth als alles Geld und alle Ehren dieſer Welt. Ach, hätte ich die Wahl gehabt, ich hätte nim⸗ mer in dieſem glänzenden Hauſe mein Glück geſucht!“
Bei dieſen Worten ſeufzt ſie tief und ein weh⸗ müthiges Lächeln ſchwebt über ihre ſchönen Züge. Gleich varauf umarmt ſie ihre Tochter und ſagt dann ſo freundlich und liebevoll zu mir: p
„Ehe ich Dich in Deine Kammer führe, Andreas, will ich Dich dem Herrn Grafen vorßtellen. Wenn das vorbei iſt, wirſt Du ihn wahrſcheinlich ſehr ſel⸗ ten zu Geſicht bekommen. So oft Du was wünſcheſt, haſt Du Dich an mich oder an Lucilie zu wenden.“
Ich verſpreche ihr Alles, wollte aber, die Vor⸗ ſtellung wäre erſt vorüber, denn ich fürchte, der Herr Graf nimmt mich nicht ſo gut auf wie ſeine Frau. Herr von Franconard befand ſich unterveß in ſeinem Cabinet und hielt Rath mit ſeinem Koche und Champagne, der vermöge ſeiner Talente ſich zum Haushofmeiſter emporgeſchwungen hatte. Der Graf


